Ladendiebin sperrte sich in Auto ein

Allgemeines
Landesverkehrsabteilung Oberösterreich

Am 19. April 2018 gegen 6:40 Uhr wurde die Autobahnpolizei Haid verständigt, dass eine Tankstellenangestellte in Ansfelden Schwierigkeiten mit einem Ladendieb habe und die Polizei dringend erforderlich sei. Beim Eintreffen stand die Angestellte vor dem Pkw einer 49-Jährigen ungarischen Staatsbürgerin und verhinderte sie so am Wegfahren. Die Polizisten forderten die 49-Jährige mehrmals auf, aus dem versperrten Fahrzeug auszusteigen. Erst als die Polizisten ankündigten das Fenster einzuschlagen, sperrte die Lenkerin den Pkw auf und beschimpfte die Polizisten wüst. Die Lenkerin wurde zur Dienststelle gebracht. Dabei klagte sie über akute gesundheitliche Probleme und forderte die Beamten auf sie sofort gehen zu lassen, da sie einen Geschäftstermin in Deutschland habe. Auf der Dienststelle angekommen klagte sie noch weiter über ihren Gesundheitszustand, verweigerte zuerst eine medizinische Behandlung, forderte aber anschließend doch einen Arzt. Nach Eintreffen der Rettung weigerte sie sich vorerst ins Krankenhaus gebracht zu werden, unterzeichnete einer Revers, fuhr anschließend aber doch mit der Rettung in das Kepler Uniklinikum Med Campus III. Danach ermittelten die Polizisten, dass die 49-Jährige zurzeit nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung ist, der von ihr gelenkte Pkw keine gültige Zulassung besitzt und gegen die 49-Jährige eine aufrechte Aufenthaltsermittlung wegen Betruges besteht. Die Weiterfahrt wurde untersagt, die Kennzeichen abgenommen und eine Radklammer am Fahrzeug angebracht. Die Ungarin wird bei der Staatsanwaltschaft Linz und der BH Linz-Land angezeigt.