Polizisten kümmerten sich um „verlorenen Sohn“

Am 15. April 2015 gegen 8:15 Uhr fanden Insp Christian Englbrecht-Dießlbacher und Insp Dijana Sola-Dojcinovic, beide von der Polizeiinspektion Gmunden, im Zuge des Außendienstes in Gmunden bei der Kreuzung Alois-Kaltenbrunerstraße/ Miller-von-Aichholzstraße ein Kind.

Die Identität des zweijährigen Buben aus Gmunden war aber vorerst unbekannt. Da der Junge noch nicht sprechen konnte, konnte er seinen Namen nicht nennen. Die Polizisten brachten den Buben zur Polizeiinspektion Gmunden, wo sie ihn mit Essen (Butterbrot) und einem Getränk (Kakao) versorgten.

Mehrere Polizeibeamte versuchten die Eltern des Jungen zu eruieren. Rund um den Auffindungsort befragten die Polizisten jeden Anwohner und jede Anwohnerin. Viele Anrainer beteiligten sich sogar an der Suche nach den Eltern.

Während der Suche, die rund 45 Minuten dauerte, kam der 26-jährige Vater völlig aufgelöst zu den Polizeibeamten und gab an, dass er seinen Sohn verloren habe. Er konnte schließlich seinen Sohn wenige Minuten später auf der Polizeiinspektion Gmunden unversehrt in die Arme schließen.