Bei ÖBB-Managementbezügen muss gespart werden

Der Rechnungshof konstatierte für den Steuerzahler wenig erfreuliche Geschehnisse. Von 2007 bis 2011 verringerte sich das Eigenkapital der ÖBB um insgesamt 1,5 Milliarden Euro. FPÖ-Nationalratsabgeordneter und Verkehrssprecher Gerhard Deimek fordert Einschnitte bei Managementbezügen: „Die ÖBB sind ein Staatsbetrieb. Die Zeiten überhöhter Gehälter müssen vorüber sein. Hier braucht es ein klares Signal der Solidarität.

Die Österreichischen Bundesbahnen haben erhebliche Schulden angehäuft, woran auch die Politik durch verfehlte Investitionen ihren Beitrag geleistet hat. Doch etwa die in ihrer Abwicklung und ihren Folgen katastrophale Übernahme der ungarischen MAV Cargo habe das Unternehmen selbst zu verantworten. „Der aktuelle Rechnungshofbericht kann nicht einfach zu den Akten gelegt werden„, fordert Deimek Konsequenzen.

Während unzählige Betriebsdienstleute mit verhältnismäßig niedrigen Gehältern auskommen müssten, leiste sich das Unternehmen ein überbordend bezahltes Management. „Christian Kern ist aufgerufen, ein klares Signal zu setzen. Das Kanzlergehalt muss als Deckel für Bezüge in einem staatseigenen Betrieb herangezogen werden„, fordert Deimek eine Geste der Solidarität mit dem Personal und der Bevölkerung seitens des Bahn-Chefs.

Auch Verkehrsministerin Doris Bures sei aufgerufen, sich einzuschalten und gemeinsam mit den Abgeordneten des Nationalrates entsprechende gesetzliche Grundlagen für diese Obergrenze zu schaffen. Sollte die Koalition auf die Forderung nicht eingehen wollen, kündigt Deimek in diesem Fall einen entsprechenden Antrag an.

Quelle: FPÖ Oberösterreich