FPÖ fordert einen Eingriff des Eigentümervertreters für faire Preise

Die Energie AG kassiert von den Haushalten 44 Millionen Euro zu viel beim Strom. Damit nimmt der oberösterreichische Energieversorger erneut den österreichweiten Spitzenplatz bei den Strompreisen ein. Das Land Oberösterreich als Eigentümervertreter und der zuständige Energielandesrat Anschober sind aufgefordert im Interesse der Kunden einzugreifen, da die Regulierung mit den jetzigen Rahmenbedingungen offensichtlich nicht funktioniert“, fordert der FPÖ-Landeschef LR Dr. Manfred Haimbuchner eine Preiskorrektur, damit die gesunkenen Großhandelspreise endlich bei den Haushalts-Kunden ankommen.

Die Politik rechtfertigt ihre Anteile an den Energieversorgern mit der Preis- und Versorgungssicherheit für die Bevölkerung. Dann soll die Politik aber auch diese Funktion endlich wahrnehmen und dafür sorgen, dass die Bevölkerung mit leistbarer Energie versorgt wird. Die Großhandelspreise geben genügend Potential für Preissenkungen her“, erneuert Haimbuchner seine Forderung nach einem Eingriff des Eigentümervertreters für faire Preise.

Bei den Strompreisen beträgt das Senkungspotential bei der Energie AG 43 Prozent und bei den Gaspreisen der Erdgas OÖ 25 Prozent. Jetzt wäre es an der Zeit, dass nach Verbund, Salzburg AG und EnergieAllianz auch die Energie AG nachzieht und von ihrer Hochpreispolitik abgeht“, erinnert Haimbuchner daran, dass Energieversorger, die preislich unter der Energie AG liegen, jetzt Preissenkungen an die Haushaltskunden weitergeben.

Quelle: FPÖ Oberösterreich