Einsatz von Riesen-LKWs auf Europas Straßen ist abzulehnen

Bereits vor drei Jahren (19.04.2010) brachte der freiheitliche Europaabgeordnete Mag. Franz Obermayr einen schriftlichen Antrag gegen Gigaliner im EU-Parlament ein. „Mein Antrag wurde damals weder von den österreichischen SP-Abgeordneten, noch von der ÖVP-Delegation im EU-Parlament unterschrieben„, stellt Obermayr angesichts der aktuellen Aufregung bei Rot und Schwarz fest.

Gigaliner stellen insbesondere auf Steigungen und Gefällen, sowie bei Überholmanövern ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar. „Zudem machen sie teure Straßenadaptierungen nötig und wären ein Rückschritt für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene„, formuliert Obermayr erneut seine Vorbehalte zum Vorschlag der Kommission, die Zulassung von Gigalinern mittels bilateraler Verträge zu ermöglichen.

Obermayr weiter: „Die Zulassung wäre damit für Österreich zwar nicht zwingend, es entstünde aber in einem Binnenmarkt mit freiem Warenverkehr ein logischer Druck auf jene Mitgliedstaaten, die sich gegen den Einsatz von Gigalinern entscheiden.“ Der freiheitliche Europaabgeordnete würde sich wünschen, dass man künftig bedenkliche Vorschläge der Kommission von Anfang an parteiübergreifend bekämpft, anstatt erst aufzuschreien wenn die Sache kurz vor der Beschlussreife steht.

Quelle: FPÖ Oberösterreich