40.723 Menschen in Oberösterreich ohne Arbeit

FPÖ fordert Senkung der Energiekosten durch Eingriff beim Landesenergieversorger – Fekter und Mitterlehner müssen Steuern und Lohnnebenkosten senken

40.723 Menschen in Oberösterreich waren im August 2013 ohne Arbeit. Davon sind 31.339 arbeitslos gemeldet und 9.384 befinden sich in Schulungen. Das ist ein Plus von 18,6 Prozent bzw. 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Diese alarmierenden Zahlen erfordern ein Maßnahmenpaket durch das Land Oberösterreich“, erklärte heute der FPÖ-Landesparteiobmann, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner.

Landeshauptmann Pühringer darf sich nicht auf den Lorbeeren des Wirtschaftsstandorts Oberösterreich ausruhen, sondern muss um die Arbeitsplätze in der Region kämpfen. Ein Maßnahmenpaket auf Landesebene muss eine Senkung der hohen Energiekosten vorsehen. Schließlich befindet sich die Energie AG mehrheitlich im Eigentum der öffentlichen Hand und die Endpreise liegen deutlich über den Marktpreisen. Niedrigere Energiekosten führen zu niedrigeren Kosten für die Unternehmen, was wiederum den Standort attraktiver macht sowie Arbeitssuchende finanziell entlastet“, pocht Haimbuchner auf einen marktwirtschaftlich gerechtfertigten Eingriff beim Landesenergieversorger, wo sich die öffentliche Hand als Preistreiber erweist.

Außerdem kommen zwei Minister, die sich für den Wirtschaftsstandort mitverantwortlich zeichnen aus Oberösterreich. Jetzt wäre es höchst an der Zeit ,Farbe zu bekennen und sich fürs Heimatbundesland einzusetzen. Fekter und Mitterlehner müssen endlich für niedrigere Steuern und Lohnnebenkostensenkungen sorgen. Wirtschaftskammerpräsident Leitl hat sich zwar im Ton vergriffen, aber in der Sache geben ihm die Österreicher recht. Der Wirtschaftsstandort Österreich muss seine Wettbewerbsfähigkeit steigern, andernfalls droht ein weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit“, bekräftigte Haimbuchner abschließend.

Quelle: FPÖ Oberösterreich